Blattella germanica
Schaben sind nachtaktiv, schnell und schwer zu finden. Ein Befall wird oft erst spät bemerkt – mit erheblichen Konsequenzen für Hygiene und Betriebsgenehmigung. Wir handeln schnell und diskret.
Die Deutsche Schabe (Blattella germanica) ist der häufigste Schabenbefall in Innenräumen. Sie ist klein (12–15 mm), flink und bevorzugt warme, feuchte Orte: Hinter Herd, Kühlschrank, unter Spülbecken und in Kabelkanälen. Schaben sind nachtaktiv – wer tagsüber eine Schabe sieht, deutet auf starken Befall hin. Ein einzelnes Weibchen legt bis zu 40 Eier pro Kokon und produziert in ihrem Leben bis zu 8 Kokons.
Schaben laufen durch Abwasserrohre, Müllbehälter und tote Materie – und verschleppen dabei Salmonellen, E. coli, Listerien und weitere Krankheitserreger auf Arbeitsflächen und Lebensmittel. Eine Verunreinigung ist oft nicht sichtbar, aber gefährlich.
Kot, Häutungsreste und Speichelspuren von Schaben sind stark allergen. Sie gelten als einer der häufigsten Auslöser von Wohnungsallergien und können Asthmaanfälle auslösen – besonders bei Kindern und Personen mit Atemwegserkrankungen.
Ein Schabenbefall in einem lebensmittelverarbeitenden Betrieb ist ein schwerwiegender HACCP-Verstoß. Behördliche Kontrollen können zu sofortigen Betriebsuntersagungen führen. Diskretes und schnelles Handeln ist entscheidend.
Die Schabenbekämpfung erfordert Geduld und Erfahrung. Schaben entwickeln Resistenzen gegen Wirkstoffe – deshalb setzen wir auf kombinierte Methoden und mehrere Behandlungen.
Analyse des Befallsgrads mit Monitoring-Fallen
Gel-Köder gezielt in Ritzen, Fugen und Hohlräumen platzieren (wenig Chemie, hohe Wirksamkeit)
Insektizidsprays und Stäube in schwer zugänglichen Bereichen
Kontrollbesuch nach 2–3 Wochen und Nachbehandlung
HACCP-konforme Dokumentation aller Maßnahmen für Gewerbebetriebe
Schaben können kaum allein mit Hausmitteln dauerhaft bekämpft werden. Je länger gewartet wird, desto größer und resistenter wird die Population.
IHK-geprüft · diskret · kostenlose Erstberatung