Lasius niger / Monomorium pharaonis
Ameisen im Haus sind mehr als ein Ärgernis. Besonders Pharaoameisen in Mehrfamilienhäusern und Holzameisen in Holzkonstruktionen erfordern professionelles Vorgehen.
In Deutschland kommen über 100 Ameisenarten vor. Im Haushalt sind zwei Arten besonders problematisch: Die Schwarze Wegameise (Lasius niger) dringt aus dem Garten ins Haus ein, oft auf der Suche nach Süßem oder Wasser. Die Pharaoameise (Monomorium pharaonis) ist ein echter Innenraumschädling – sie bildet Kolonien im Warmen und schleppt Keime in Küchen und sogar Krankenhäuser. Holzameisen (Camponotus) sind mit 6–18 mm deutlich größer und können tragende Holzstrukturen angreifen.
Ameisen tragen Keime aus dem Außenbereich in Küchen, Vorratskammern und Lebensmittelläger. Pharaoameisen können gefährliche Erreger wie Salmonellen und Streptokokken verbreiten – in Krankenhäusern ist das ein ernstes Hygienerisiko.
Holzameisen (Camponotus) bauen ihre Nester bevorzugt in feuchtes, morsches Holz. Über Jahre können sie tragende Balken, Fensterrahmen und Dachkonstruktionen erheblich schwächen – oft ohne äußerlich sichtbare Schäden.
Der wichtigste Grundsatz bei der Ameisenbekämpfung: Schnell wirkende Mittel töten nur die Arbeiterinnen – das Nest bleibt bestehen. Nur langsam wirkende Köder, die ins Nest getragen werden, beseitigen das Problem dauerhaft.
Analyse der Ameisenart (unterschiedliche Methoden je nach Art)
Langsam wirkende Gel-Köder platzieren: Arbeiterinnen tragen das Gift zur Königin
Nestsuche und bei Möglichkeit direkte Nestbehandlung
Beratung zu Eintrittspunkten und baulichen Abdichtungen
Kontrolle nach 2–4 Wochen
IHK-geprüft · diskret · kostenlose Erstberatung